Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

Leben in Leichenpredigten

Margaretha Elisabeth von Harling (1633-1685)

Der Kloster-Jungfrau Pflicht – Das Leben einer Domina des Evangelischen Konvents zu Lüne

01.03.2017

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Porträt Harling

Zwei junge Mädchen von Harling fanden im Kloster Lüne ein neues Zuhause. Von der Älteren, Ilse Catharina von Harling (1628-1651), wird in ihrer Leichenpredigt berichtet, dass sie schon jung ihre Mutter verloren hatte.[1] Der Vater, Johann von Harling, übergab die Elfjährige deshalb 1639 Catharina...

Christian von Feilitzsch (28.12.1614-11.03.1617)

Wenn mich auch der HERR gleich tödet/ solte ich denn nicht auff ihn hoffen? – Trost durch eine außergewöhnliche Leichenpredigt für ein Kleinkind

01.02.2017

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Totentanz Babenhausen

Die Beerdigung eines Kleinkindes war in der Frühen Neuzeit keine Seltenheit; die Zahl der archivierten Beerdigungspredigten für Kinder ist dennoch vergleichsweise gering.[1] Christian von Feilitzsch war eines der wenigen, zumeist adligen Kinder im Vogtland, für die eine Leichenpredigt verfasst und...

Balthasar Schnabel (1588-1655)

Polnische Sprachkenntnisse als ein Schlüssel zur Karriere des schlesischen Kaufmanns in der Frühen Neuzeit

01.01.2017

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Porträt Schnabel

Eine der elitären Gruppen der Hansestadt Breslau hinsichtlich ihrer Standeszugehörigkeit, Geburt, des Vermögens und nicht zuletzt ihrer Bildung waren die Kaufleute, die in den Leichenpredigten aus den Beständen der Universitätsbibliothek Wrocław besonders zahlreich vertreten sind. Die Personalien...

Andreas Köhler • Katharina Köhler, geb. Kuhn • Christoph Köhler • Rosina Köhler (alle gest. 1616)

[...] von einem Ertzbösewicht/ jämmerlich [...] ums Leben gebracht – Verbrechen und Bestrafung als Themen einer Leichenpredigt

01.12.2016

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Rädern

Noch heute rufen insbesondere als sehr grausam, verwerflich oder mysteriös empfundene Straftaten großes öffentliches Interesse hervor. In der Frühen Neuzeit verhielt sich dies nicht anders. Zwar traten Verbrechen an Leib und Leben zu dieser Zeit wesentlich seltener auf als Diebstahl und Raub,...

Hartmann Ernst von Schlotheim (1658-1713)

Das erfüllte ominoese Hirsch-Geschrey – Die Kommunikation von Wunderzeichen in der evangelischen Leichenpredigt

01.11.2016

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Himmelserscheinung Hamburg (Ausschnitt)

Seit dem 16. Jahrhundert erlebte der Wunderglaube, die Deutung bestimmter Ereignisse als Vorzeichen persönlichen Schicksals oder als Eingreifen göttlicher Macht in den Lauf der Welt, eine erstaunliche Renaissance. Auf antiken Traditionen basierend, fand er weite Verbreitung in allen...

Georg Riller (1577-1659)

Ih. Kön. Maj. aus Schweden [...] mündlichen üm Hülffe dieser Stadt ersuchet – Ein weitgereister Schuster und Fechtmeister als Abgesandter einer Stadt

01.10.2016

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Salztorschule Naumburg

Leichenpredigten auf Handwerker sind nicht allzu häufig gedruckt worden. Umso interessanter ist es, eine solche Predigt auf einen Schuster zu lesen, dessen Lebenslauf zudem eine große Bandbreite von Erlebnissen enthält und eine ebenso große persönliche Offenheit und sowohl geographische als auch...

Georg Wilhelm Herzog von Liegnitz, Brieg und Wohlau (1660-1675)

Der Letzte der Piasten – Die Grabrede Daniel Caspers von Lohenstein als Fürstenspiegel

01.09.2016

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Porträt Georg Wilhelm (Liegnitz, Brieg und Wohlau)

Man fasste wieder Hoffnung. Die alte Dynastie der schlesischen Piasten, die schon seit 1311 in Liegnitz (poln. Legnica) regierte, war nahe daran gewesen auszusterben.[1] Zwei von den drei Brüdern (Georg III. und Ludwig IV.), von denen jeder über einen Teil der herzoglichen Gebiete regiert hatte,...

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