Maria Theresia Königin von Frankreich, geb. Prinzessin von Spanien (1638-1683)
01.10.2015
Kategorie: Leben in Leichenpredigten
Je vous exhorte aujourd’huy non pas à pleurer une Reine, mais à imiter une Sainte – Die katholische Fürstin im Spiegel der Leichenpredigt

Maria Theresia, Königin von Frankreich (Maria Theresia von Österreich) [1/2]
Im Vergleich zu den protestantischen Leichenpredigten hat die katholische Leichenpredigt nach wie vor einen schweren Stand in der Forschung, denn lange Zeit hielt sich hartnäckig die Vorstellung, dass es nie etwas Vergleichbares im katholischen Beerdigungs- und Totenehrungszeremoniell gegeben habe. Birgit Boge und Ralf Georg Bogner sprechen von einer Ignoranz, die den katholischen Leichenpredigten von Seiten der Forschung entgegengebracht wurde und die allein durch einen Blick nach Frankreich schnell hätte korrigiert werden können.[1]
Gerade für die Frauenforschung in der Frühen Neuzeit sind Leichenpredigten eine Quelle von unschätzbarem Wert; zwar hat sich in der Forschung einiges im Bereich der Frauenforschung getan, dennoch fehlt ein breiterer Zugriff auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche von Frauen sowie auf ihr Selbstbild oder die Beurteilung durch Zeitgenossen.[2] Konkret sind die Fragen, "nach welchen Normen man sie beurteilte, wie die Beziehung zum anderen Geschlecht gestaltet waren und welchen Respekt bzw. welche soziale Anerkennung man ihnen zollte."[3] Bisher hat sich die deutsche Historiographie fast ausschließlich mit Frauen und frauenspezifischen Aspekten im Spiegel protestantischer Leichenpredigten[4] beschäftigt; für den katholischen Bereich ist bislang nur ein Aufsatz zu den beigefügten Gedichten einer Leichenpredigt erschienen.[5] Dieses Desiderat erstreckt sich keinesfalls nur auf die deutsche Forschungslandschaft; auch die französische Historiographie hat sich noch nicht mit Predigten auf Frauen auseinandergesetzt, obwohl sich allein für das 17. Jahrhundert eine Flut von Leichenpredigten unter anderem auf Frauen wie Anna von Österreich (1601-1666) und Maria Theresia ausfindig machen lässt.[6] Dennoch beschränkt sich auch hier die vorhandene Forschungsliteratur auf Herrscher wie Ludwig XIV. (1638-1715), Ludwig XIII. (1601-1643) oder Heinrich IV. (1553-1610).
Welche Eigenschaften einer Frau in einer katholischen Leichenpredigt zugesprochen und welche Themen überwiegend behandelt wurden, zeigt die Trauerrede auf die erste Gemahlin Ludwigs XIV., Maria Theresia von Österreich. Die Tochter des spanischen Königs Philipp IV. (1605-1665) und dessen erster Gemahlin Isabella von Bourbon (1602-1644) starb am 30. Juli 1683 mit nur 44 Jahren an einer Blutvergiftung - die Folge eines falsch behandelten Abszesses im linken Arm. In der Église des Religieuses du Val-de-Grace in Paris hielt Valentin Esprit Fléchier (1632-1710) am 24. November 1683 bei der Bestattung ihres Herzens und in Anwesenheit des Dauphins seine Trauerrede[7] au milieu de ce funébre appareil, dans ce Temple sacré où la Mort amasse de grandes dépouïlle [mitten unter diesen Leichenanstalten, in diesem geheiligten Tempel, wo der Tod einen großen Raub einsammlet][8]. Fléchier sprach d'une Reine que le Ciel avoit prévenuë de ses benedictions, & dont la vertu ne s'est jamais ni démentie ni relaschée [von einer Königinn welcher der Himmel mit seinem Segen zuvorgekommen, und deren Tugend niemals, weder unterbrochen, noch ermüdet worden].
Die Erinnerung an Maria Theresia wird von Fléchier überwiegend aus ihren christlichen Tugenden wie Frömmigkeit, Barmherzigkeit im Sinne der Nächstenliebe sowie ihrer bedingungslosen Verehrung für Gott konstruiert.[9] Es werden nur wenige biographische Details genannt und dann nur, wenn sie für die Frömmigkeitsdarstellung immanent sind. Während sich im Laufe des 16. Jahrhunderts in den protestantischen Leichenpredigten der sogenannte Personalia-Teil als selbstständige Schrift aus der eigentlichen Predigt heraus entwickelte, lässt sich nichts Vergleichbares bei den katholischen Leichenpredigten nachweisen.[10] In seiner Predigt legt Fléchier nur auf zwei biographische Details besonderen Wert: ihre Herkunft und ihre Vermählung mit Ludwig. Als Tochter Philipps IV. entstammte sie einer Dynastie, die bereits Regenten verschiedener Königreiche hervorgebracht hatte. Die ausführliche Beschreibung ihrer Herkunft soll dabei nicht nur ihre Ebenbürtigkeit zu Ludwig betonen, sondern couronner la modestie de cette Princesse [um die Leutseligkeit dieser Prinzessinn zu krönen], denn von all diesem Glanze habe sie sich nie blenden lassen: Ihr einziger Gedanke habe Gott gegolten und wie sie ihm noch mehr dienen könnte. Noch viel mehr sei sie aber darum bemüht gewesen, purifier le sang de ses Peres, effacer les titres de sa Maison [um das Blut ihrer Väter zu reinigen, und die Titel ihres Hauses auszulöschen]. Weit ausführlicher hingegen widmet sich Fléchier der Vermählung von 1659 - deux grandes Ames qu'il devoit rassembler un jour [zwo große Seelen, welche ein Tag verbinden sollte]. Von Gott auf die Erde gesandt, brachte Maria Theresia den Frieden, vertrieb die düsteren Wolken des Krieges über Europa und besänftigte das Herz eines jungen, siegreichen Königs. Ihre Ankunft in Frankreich vergleicht Fléchier mit der Rückkehr der Taube auf die Arche Noah aus dem Buch Genesis, die das Festland und damit die Errettung ankündigte.
Die wenigen biographischen Details lassen somit auch keine Personalia mit den Beschreibungen der typischen Lebensphasen "Tochter, Ehefrau/Mutter, Matrone, Witwe" zu, wie es Heide Wunder für protestantische Leichenpredigten auf Frauen festgestellt hat.[11] Auch verzichtet die Predigt auf äußerliche Beschreibungen der Fürstin oder die detaillierte Darstellung der Krankheitssymptome wie es für evangelisch geprägte Trauerschriften bekannt ist.[12] Klassische Frauenthemen wie die Gebärfähigkeit oder die Nennung der Eigenschaft einer guten Ehefrau sind ebenfalls nicht vorzufinden.[13] Lediglich die unterwürfige Haltung Maria Theresias gegenüber Ludwig wird hin und wieder in der Predigt thematisiert - unique objet de son respect & de sa tendresse, auguste témoin de sa vertueuse & sage conduite [einziger Gegenstand ihrer Hochachtung und Zärtlichkeit, durchlauchtigster Zeuge ihres tugendhaften und weisen Wandels].
Diese Schwerpunktsetzung ist jedoch typisch für katholische Predigten, da diese überwiegend von jesuitischen Predigern verfasst wurden. Deren Absicht zielte dabei weniger darauf, biographische Informationen zu geben, als vielmehr das Jenseits und die Vorbereitung darauf in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken.[14] Fléchier war zwar selbst kein Mitglied des Jesuitenordens, seine Nähe dazu ist aber unbestreitbar. Sa vie a esté une préparation continuelle à bien mourir, & sa mort est pour nous une exhortation à bien vivre [hr Leben war eine beständige Vorbereitung zu einem glücklichen Tode: und ihr Tod ist uns eine Ermahnung zu einem guten Leben], verkündet er zu Beginn seiner Predigt. Denn nur das, was sich auf Frömmigkeit gründet, bleibt auch erinnerungswürdig, während die Sünder all die von ihnen begehrten Güter verlieren, ihre Ehre und Kronen verwelken wie das Gras und ihre mémoire fait un peu de bruit, & va a perdre dans un silence éternel [Ihr Andenken macht ein kleines Geräusch; und verlieret sich bald in ein ewiges Stillschweigen].
Daneben benennt Fléchier konkrete Beispiele des frommen Lebensstils Maria Theresias: Sie überbrachte dem Heiland mehrere Gaben, suchte zahlreiche Kirchen und Hospitäler auf oder begab sich zur stillen Andacht in ein Kloster. Besonders oft begegnete man der Fürstin jedoch in den Hospitälern, wo sich toutes les infirmitez & tous les accidens [sic!] de la vie humaine [wo sich alle Schwachheiten, und alle Zufälle des menschlichen Lebens] wiederfinden ließen. Weder im härtesten Winter noch im heißesten Sommer kam ihr jemals ein Laut der Klage über die Lippen angesichts der Länge einer Predigt. Jederzeit folgte sie dieser attentive [aufmerksam], immobile [unbeweglich] und anéantie en elle-mesme [in sich selbst vertieft]. Mit der detaillierten Beschreibung wird erneut der Vorbildcharakter ihres Lebens betont, den sich die Zurückbleibenden ebenfalls aneignen sollen. Damit wurde gerade Frauen die Möglichkeit geboten, sich an den von der Gesellschaft erwünschten Rollenvorbildern zu orientieren und sie nachzuahmen.[15]
Bemerkenswert sind bei der Frömmigkeitsdarstellung besonders die Aussagen von Fléchier über die Rollenverteilung[16] von König und Königin und damit auch von Mann und Frau: Während Ludwig auf seine Rolle als Herrscher vorbereitet wurde und sein Ansehen mit heldenhaften Taten vermehrte, wurde bei Maria Theresias Erziehung Wert auf die Erlernung der christlichen Werte und Tugenden gelegt, die sie stets mit voller Hingabe ausübte. In ihm formte sich die prudence [Klugheit] und courage [Herzhaftigkeit], in ihr die modestie [Bescheidenheit] und piété [Frömmigkeit] durch das beständige Gebet. Deutlich tritt diese modellierte Rollenverteilung bei dem folgenden Zitat zum Vorschein: Dieu donnoit au Roy sa justice & son jugement pour le gouvernement de son peuple, à la Reine sa misericorde & sa charité pour le soulagement des pauvres. [Gott gab dem Könige seine Gerichtigkeit und seine Gerichte, zur Regierung seines Volkes; und der Königinn seine Barmherzigkeit und seine Liebe zum Troste der Armen]. Das Ansehen der Monarchie und die Aufsicht über den Staat liege - so Fléchier weiter - im Aufgabenbereich des Königs, während die Aufsicht über die Sitten und die Frömmigkeit am Hofe der Königin zufalle. Die Konzentration der Frömmigkeitshandlungen auf die Person der Königin allein lässt sie zum Inbegriff vollkommener Frömmigkeit und zum Vorbild für die Untertanen des Landes werden. Zwar hinterlasse die Erzählung von Heldentaten, von Kriegen und Siegen eventuell einen viel größeren Eindruck bei den Menschen, aber für Fléchier ist unstrittig, wem von beiden der Vorrang zu geben ist: Vous la suiviez, quand elle marchoit dans cette pompe Chrétienne; plus grande dans ce dépouïllement de sa grandeur, & plus glorieuse lors que'entre deux rangs de pauvres, de malades, ou de mourans, elle participoit à l'humilité & à la patience de J.C. que lors qu'entre deux hayes de Troupes victorieuses , dans un char brillant & pompeux, elle prenoit part à la gloire & aux triomphes de son Epoux. [Ihr begleitete sie, wenn sie in diesem christlichen Aufzuge auftrat. Sie war weit größer in der Entäußerung ihrer Hoheit, und weit ruhmwürdiger, wenn sie in den Reihen der Armen, der Kranken, oder Sterbenden, sich der Erniedrigung und Geduld Jesu Christi theilhaftig machte; als wenn sie zwischen zwoen Reihen siegreicher Kriegsleute auf einem prächtig funkelnden Wagen an der Ehre und den Triumphen ihres Gemahls Theil nahm.]
Die Erinnerung an Maria Theresia selbst spielt in der Predigt eine untergeordnete Rolle; viele biographische Aspekte werden ausgeklammert oder nur am Rande erwähnt. Die Frömmigkeit als Motiv wird von Fléchier in unterschiedlichen Facetten in die Predigt eingearbeitet und prägt das Bild einer tief religiösen Christin. Dadurch werden vor allem die Aspekte der christlichen Erbauung sowie die Belehrung der Hinterbliebenen und der Nachwelt zu zentralen Momenten der Predigt. In Bezug auf die protestantischen Frauenpredigten nimmt die Predigt auf Maria Theresia eine Sonderrolle ein und ist damit nur bedingt für einen kontextuellen Quellenvergleich nutzbar. Die Rolle als Frau und Mutter wird von Fléchier nicht thematisiert, die als Ehefrau wird nur marginal gestreift. Wichtiger erscheint die Arbeitsteilung zwischen König und Königin, die besonders im Kontrast mit Ludwig deutlich wird. Vor allem die religiöse Vorbildfunktion Maria Theresias für die Frauen aber auch für die Untertanen generell stellt Fléchier deutlich heraus.
VERENA SCHMEHL B.A. studiert seit 2014 im Masterstudiengang Geschichte mit Schwerpunkt Neuzeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Bestand: Staatliche Bibliothek Regensburg
Signatur: 999/Hist.pol.4620
Anmerkungen:
[1] Vgl. Birgit Boge/Ralf Georg Bogner, Leichenpredigtforschung auf Abwegen? Zu den Gründen für die bisherige Ignoranz gegenüber einer Gattung frühneuzeitlicher katholischer Gebrauchsliteratur. Statt einer Einleitung, in: Diess. (Hg.), Oratio Funebris. Die katholische Leichenpredigt der frühen Neuzeit. Zwölf Studien (Chloe 30), Amsterdam/Atlanta 1999, S. 3-8, hier S. 3f.
[2] Vgl. Albrecht Classen, Die Darstellung von Frauen in Leichenpredigten der Frühen Neuzeit. Lebensverhältnisse, Bildungsstand, Religiosität, Arbeitsbereiche, in: Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung 108 (2000), H. 2, S. 291-318, hier S. 295f.
[3] Ebd., S. 295.
[4] Siehe stellvertretend z.B. Jill Bepler, Die Fürstin im Spiegel der protestantischen Funeralwerke der Frühen Neuzeit, in: Regina Schulte (Hg.), Der Körper der Königin. Geschlecht und Herrschaft in der höfischen Welt (Campus historische Studien 31), Frankfurt (Main)/New York 2002, S. 135-161; Dies., "im dritten Grade ungleicher Linie Seitwarts verwandt". Frauen und dynastisches Bewußtsein in den Funeralwerken der Frühen Neuzeit, in: Heide Wunder (Hg.), Dynastie und Herrschaftssicherung in der Frühen Neuzeit. Geschlechter und Geschlecht (ZHF Beiheft 28), Berlin 2002, S. 135-160; Heide Wunder, "Er ist die Sonn', sie ist der Mond". Frauen in der frühen Neuzeit, München 1992; Jill Bepler, Women in German Funeral Sermons: Models of Virtue or Slice of Life, in: German Life and Letters 44 (1991), H. 5, S. 392-403.
[5] Siehe dazu Christian von Zimmermann, "Mit allen seinen Saiten schlaff geweint"? Zur poetischen Form und politischen Funktion der dichterischen Denkmäler auf den Tod Maria Theresias, in: Boge/Bogner (Hg.), Oratio Funebris (wie Anm. 1), S. 275-315.
[6] Vgl. Bernhard Vogler, Leichenpredigten und die aktuellen Forschungen der französischen Historiographie, in: Rudolf Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle historischer Wissenschaften, Bd. 1, Köln/Wien 1975, S. 200-208, hier S. 200.
[7] Die Trauerrede mit dem Titel "Oraison Funebre De Marie Terese D'Autriche [...]" ist gedruckt in: Henri de Condé/Esprit Fléchier/Père Anselme/Louis Bourdaloue (Hg.), Les Oraisons Funebres De La Reine De France [...], La Haye 1684, S. 1-48, hier S. 3 (Staatliche Bibliothek Regensburg, 999/Hist.pol.4620), Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Permalink (Werk): http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11098846-2 (Zugriff: 26.08.2015). Alle weiteren Zitate, soweit nicht anders gekennzeichnet, aus diesem Druck.
[8] Eine übersetzte Version der Trauerrede von Fléchier ist gedruckt in: Esprit Fléchier, Lob und Trauerreden [...], Bd. 1, übersetzt von Johann Christoph Gottsched, 3. Aufl., Leipzig/Liegnitz 1764, S. 1-42, hier S. 3, Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Permalink (Werk): http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10459063-3 (Zugriff: 26.08.2015). Alle weiteren Zitate in Deutsch, soweit nicht anders gekennzeichnet, aus diesem Druck.
[9] Vgl. Bepler, Fürstin (wie Anm. 4), S. 140. Eine ähnliche Konstruktion des sozialen Gedächtnisses hat sich bei einer Untersuchung diverser Publikationen über den Tod der Kurfürstin Anna von Sachsen (1532-1585), geb. Prinzessin von Dänemark, aus dem Jahr 1586 gezeigt. Vgl. dazu ebd.
[10] Vgl. Harald Tersch, Florentius Schillings "Totengerüst". Zur Konstruktion der Biographie in der katholischen Leichenpredigt, in: Rudolf Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle historischer Wissenschaften, Bd. 4, Stuttgart 2004, S. 303-346; hier S. 304, 307f.; Birgit Boge/Ralf Georg Bogner, Katholische Leichenpredigten des 16. bis 18. Jahrhunderts. Einige vorläufige Thesen zur Geschichte von Produktion und Distribution einer Gattung der religiösen Gebrauchsliteratur der frühen Neuzeit, in: Diess. (Hg.), Oratio Funebris (wie Anm. 1), S. 317-340, hier S. 319.
[11] Vgl. Wunder, Er ist die Sonn' (wie Anm. 4), S. 60.
[12] Vgl. Bepler, Fürstin (wie Anm. 4), S. 139, 142-144.
[13] Vgl. Rudolf Lenz, De mortuis nil nisi bene? Leichenpredigten als multidisziplinäre Quelle unter besonderer Berücksichtigung der Historischen Familienforschung, der Bildungsgeschichte und der Literaturgeschichte (Marburger Personalschriften-Forschungen 10), Sigmaringen 1990, S. 53-58.
[14] Vgl. Classen, Darstellung (wie Anm. 2), S. 292; Boge/Bogner, Katholische Leichenpredigten (wie Anm. 10), S. 321; Friedhelm Jürgensmeier, Leichenpredigt in katholischer Begräbnisfeier, in: Lenz (Hg.), Leichenpredigten, Bd. 1 (wie Anm. 6), S. 122-143, hier S. 134.
[15] Vgl. Bepler, Women (wie Anm. 4), S. 394.
[16] Zum fürstlichen Arbeitspaar siehe ausführlich Charles W. Ingrao/Andrew L. Thomas, Piety and Patronage. The Empress-Consort of the High Baroque, in: German History 20 (2000), H. 1, S. 20-43.
Zitierweise: Verena Schmehl, Maria Theresia von Österreich (1638-1683). [...] Je vous exhorte aujourd’huy non pas à pleurer une Reine, mais à imiter une Sainte – Die katholische Fürstin im Spiegel der Leichenpredigt, in: Leben in Leichenpredigten 10/2015, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: <http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/maria-theresia-koenigin-von-frankreich-geb-prinzessin-von-spanien-1638-1683.html>
