Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

Johann Michael Andreä (1657-1711)

01.07.2014

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Von: Patrick Sturm

Weiln aber kaum erlittener Kranckheit ich noch ziemlich schwache[n] Leibes war – Die Krankheitsgeschichte eines Geistlichen

Stadtkirche St. Andreas Rudolstadt [1/2]

Der Quellenwert von Leichenpredigten für die medizinhistorische Forschung ist bekannt und wiederholt thematisiert worden.[1] Trotz mehrerer Arbeiten zur Medizingeschichte, die sich gezielt der Informationsvielfalt von Leichenpredigten bedienen,[2] ist eine intensivere Nutzung der Schriften durch Fachleute dieses historischen Zweiges bislang weiterhin ein Desiderat. An dieser Stelle ist besonders auf Ehrengedächtnisse mit autobiographischen Lebensläufen hinzuweisen.[3] Die Personalia in der Leichenpredigt auf den Rudolstädter Oberpfarrer und Konsistorialbeisitzer Johann Michael Andreä, mit denen sich der folgende Beitrag auseinandersetzt,[4] zeigen die Selbstwahrnehmung von Krankheiten durch die Aufzeichnungen des Geehrten und verdeutlichen zugleich deren Fremdwahrnehmung durch Schilderungen des Predigtverfassers, des Superintendenten Heinrich Christoph Ludwig.

Johann Michael Andreä hatte im Hinblick auf sein Ableben bereits 1682 vorsorglich einen ersten Lebenslauf verfasst. Bis zu seinem Tod 1711 folgten weitere ergänzte Fassungen in den Jahren 1687, 1698 und 1710. Seine Leichenpredigt aus dem Jahre 1711 orientiert sich an der jüngsten Fassung vom 13. August 1710. Die wiederholte Überarbeitung hatte zur Folge, dass die geschilderten Ereignisse nicht erst nach Jahrzehnten aus der Erinnerung niedergeschrieben wurden, sondern die Aufzeichnungen relativ kontinuierlich und damit vergleichsweise zeitnah zu den skizzierten Ereignissen erfolgten. In seiner Autobiographie berichtet Andreä an mehreren Stellen über Krankheiten. Aus den Beschreibungen lassen sich zum einen die verschiedenen Gebrechen des Pfarrers ersehen, an denen er während seines Lebens litt, zum anderen aber auch deren Wahrnehmung durch den Geistlichen und die Folgen des Krankenstands aufzeigen. 1682 ging Andreä zum Studium nach Jena. Einige Jahre darauf wurde er fast tödlich kranck und merkt dazu an: und muste mich im Herbst An. 1684. lassen in meiner Mutter Pflege und Haus bringen. Für seine Heilung war angeblich Gott verantwortlich; die Genesung eröffnete ihm die Möglichkeit, eine Probepredigt in Rudolstadt zu halten. Nach seiner Anstellung als Diakon war Andreä aber wegen kaum erlittener Kranckheit [...] noch ziemlich schwache[n] Leibes. Daher konnte er wegen der beschwerlichen Wege willen nach den Filial-Kirchen die Anforderungen des Diakonats nicht erfüllen. Glücklicherweise wurde Johann Michael Andreä 1686 zum Archidiakon berufen.

Die Krankheitsberichte betreffen nicht nur Johann Michael Andreä selbst, sondern auch andere Personen. So berichtet er, dass seine erste Ehefrau Sophia Ludmila, geb. Straubel, im Jahre 1690 nach der Geburt ihres zweiten Kindes an den Blattern erkrankte und an den Folgen starb. Hier zeigt sich eine in Selbstzeugnissen oftmals zu beobachtende Differenzierung bei Schilderungen von Krankheiten. Werden Leiden des Erzählers wieder geheilt, so enden die Krankheiten anderer Personen meist mit dem Tod.[5] In diesem Zusammenhang steht auch der Bericht Andreäs über seinen Vater, der sich 1672 bey Besuchung eines seiner Pfarr-Kinder mit der damals grassirenden Ungarischen Bräune[6] inficiret hatte und dem Gebrechen erlag. Seuchen plagten auch wiederholt Johann Michael Andreä selbst.[7] Seine Aufzeichnungen veranschaulichen die Auswirkungen von epidemischen Krankheiten auf dessen Studium und die Gefahren bei der Berufsausübung. Während seiner Studienzeit in Leipzig brach im Jahre 1680 in der Stadt eine Seuche (Contagion) aus. Andreä flüchtete daraufhin am 16. August zu seiner Mutter nach Ichtershausen.[8] Als 1693 das Fleckfieber in Cumbach bei Rudolstadt grassierte, konnte sich Andreä der Seuche hingegen nicht entziehen. 20 Zuhörer des Pfarrers starben an der Krankheit; er selbst lag auch 5. Wochen hart darnieder. Die Infektion mit einer Seuche ereilte Geistliche des Öfteren, da sie mit vielen Menschen verkehrten und sich der Kranken annahmen.[9] So steckte sich Andreä 1699 erneut mit dem Fleckfieber an, weil er von Berufswegen zu vielen Krancken gehen muste. Nach dreiwöchiger Krankheit verlieh ihm Gott Reconvalescence.

Im Anschluss an seine Lebensbeschreibung geht Andreä auf sein Diarium ein, in dem er in drei Kapiteln alles geist- und leiblich zustossende Leiden [...] alles/ was mich zum Unterricht/ Besserung und Troste gelehret [... und] wie weit ichs in der Besserung derer Christlichen Tugenden durch Gottes Gnade bringen können niederlegte. Eben ein solches Büchlein hielte auch in meinem Pfarr-Amte: Indem es da immer (1) zu leiden; (2) zu lernen/ und (3) zu bessern gegeben. Die Leiden führt der Geistliche genauer aus, wobei er anfangs auf seine Krankengeschichte eingeht, bevor andere Schicksalsschläge wie das bittere Armuths- und Wäysen-Creutz in seiner Jugend sowie den Tod der ersten Ehefrau im Kindbett thematisiert werden. Die gesundheitlichen Rückschläge stellen in der Selbstwahrnehmung des Geistlichen zentrale, lebensbegleitende negative Umstände dar. So schildert Andreä, dass er bereits in seiner Kindheit von vielen Krankheiten befallen gewesen sei. Vor allem die Masern entkräfteten ihn, so dass ihm alle consulirte Medici das Leben aberkannt hätten. Allerdings überlebte er die Masern, behielt aber heftigen Husten und Heiserkeit über viele Jahre hinweg als Folgewirkung, biß es endlich s.v. in Scabiem ausschlug. Dies plagte ihn dann achteinhalb Jahre lang. Darüber hinaus hatte er jede Woche Rotlauf wegen starker Schauern und Hitze, bis sich dies an einen gewissen Ort, besonders aber an die Schenkel setzte. Andreä rekurriert auch auf die Contagion in Leipzig 1680 und berichtet, dass er deshalb prophylaktische Mittel gebrauchte, die sein Geblüthe vollends erhitzet und gantz inflammiret[en]. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungen wird geschildert, dass er sich zwar zum Schutz vor der Seuche zu seiner Mutter begab, dort aber nicht bleiben durfte und daher seine Großmutter aufsuchte, die Pächterin in Hammersfeld bei Stadtilm war. Dort verdarb er sich den Magen, weil es in dem Dorffe kein[en] Tropffen Bier gab, sondern nur Covent,[10] Wasser sowie warme und kalte Milch. Daraus erhielt Andreä seiner Ansicht nach zur Hectica Scorbutica einen ziemlichen Ansatz [...] womit er sich schon in Jena geschleppet/ und biß an sein Ende schleppen werde. Aber durch gute Artzneyen und ein behutsames Diaet und besonders göttliche Gnade habe er sich eine geraume Zeit damit getragen und sein Leben gefristet.[11] Auch die zwei Fleckfieberinfektionen, die ihn in seinem Amte durch Besuchung der lieben kranckgewesenen Beicht-Kinder befallen hatten, greift Andreä erneut auf. Schließlich eröffnet er, an sehr öfftere[n] Anfälle[n] vo[n] denen schmertzlichsten Beschwerungen/ die ein Mensch an seinem Leibe tragen kann/ nemlich Podagra und Stein,[12] gelitten zu haben.

Die Berichte über den Krankenstand Johann Michael Andreäs aus seinen autobiographischen Aufzeichnungen werden am Ende der Personalia durch die Schilderungen des Leichenpredigtverfassers, Superintendent Heinrich Christoph Ludwig, kontrastiert. Demzufolge sei es nicht nur in der gantzen Stadt/ sondern auch dem gantzen Lande bekandt, was Andreä in seinem mühsamen Amte trotz seiner schwachen und kränklichen Natur geleistet hatte; bey seinem heiligen Amte waren ihm nur wenig gesunde Stunden vergönnt. An konkreten Gebrechen führt Ludwig beschwerlichen Husten, Flüsse, den Stein, skorbutische und arthritische Zufälle, Beängstigung der Brust, Schwindel sowie öfters Ohnmacht, auch auf der Cantzel, an. Dabei war er den Gebrechen in seinem heiligen Amte gar wenig ausgesetzet/ sondern demselben allezeit/ obwohl öffters bey grosser Schwachheit/ obgelegen. Die Auflistung zeigt, dass sich Andreä nicht nur selbst als äußerst kränklichen Menschen darstellt, sondern seine schwache Konstitution auch von anderen Personen registriert und in ähnlicher Weise interpretiert wurde. Dass der Geistliche trotz seiner schwachen Physis seine Aufgaben aber stets erfüllte, hebt die Leistung des Geehrten explizit hervor.

Über die letale Krankheit Andreäs berichtet Superintendent Ludwig, dass den Geehrten in der Nacht des 4. Dezember 1711 eine unvermuthehe grosse Schwachheit mit hefftigen Stein-Schmertzen/ Erbrechen/ ungemeiner Hitze/ Durst und Mattigkeit ereilt hatten. Am Tag darauf, einem Samstag, kamen Auswurf verdorbenen Bluts und eine eitrige Materie aus einem geöffnetem Apostem hinzu. Sonntags klagte Andreä über ein Stechen in der linken Brust. Schließlich brach am Dienstag bey immer anhaltender Hitze eine Hautkrankheit (Friesel) aus. Die Behandlung erfolgte zuerst durch den Stadtarzt, später wurde sie von dem fürstlichen Hof- und Leibarzt übernommen. Die therapeutischen Maßnahmen dienten der Linderung der Schmertzen/ Mäßigung der Hitze/ Förderung des Auswurffs/ Verwahrung des Hertzens/ und Abtreibung der Malignität. [13] In der Folge bestand zunächst bei leicht und häufig ausbrechendem Friesel Hoffnung auf Genesung, aber Andreäs insgesamt entkräftete Konstitution war nicht imstande der Krankheit zu widerstehen. Erneut einsetzende Beängstigung des Herzens und anhaltend hohes Fieber fesselten ihn jedoch an sein Bett und schließlich verstarb er Freitagmorgen in grosser Unruhe und äusserster Schwachheit.

Nach einem von wiederholten Erkrankungen gezeichneten Leben hatte Johann Michael Andreä vor seinem Tod noch ein weiteres Mal unter einem mehrtätigen Siechtum zu leiden. Die Ausführungen des Leichenpredigtverfassers über das letale Gebrechen stehen dabei im Kontext der idealtypischen Darstellung des Sterbens in Leichenpredigten,[14] so dass die Personalia unter Berücksichtigung des individuellen Moments mit einer als 'gewöhnlich' zu bezeichnenden Krankheitsbeschreibung schließen. Die persönliche Wahrnehmung und die Selbstreflexion der Krankengeschichte verleihen den autobiographischen Aufzeichnungen Johann Michael Andreäs ihren besonderen Quellenwert. Im Vergleich zu den Eindrücken des Predigers Heinrich Christoph Ludwig veranschaulichen sie treffend, wie ein Zeitgenosse der Frühen Neuzeit seine Gesundheit, Krankheiten und den Umgang mit körperlichen Gebrechen empfand.

 

Dr. PATRICK STURM war von 2011 bis 2013 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Forschungsstelle für Personalschriften. Nach Abschluss seiner Promotion zum Thema "Epidemien und deren Auswirkungen auf süddeutsche Reichsstädte vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert&quot absolvierte er ein Archivreferendariat beim Landesarchiv Baden-Württemberg und in der Archivschule Marburg und arbeitet zurzeit im Stadtarchiv Karlsruhe.

 

Bestand: Historische Bibliothek Rudolstadt
Signatur: Fun. div. XXVI
Enthalten in: Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt (Marburger Personalschriften-Forschungen 51), Stuttgart 2010

 

Anmerkungen:

[1] Vgl. beispielsweise Gundolf Keil, Die Fachsprache der Leichenpredigten in ihrer soziolinguistischen Funktionalität, in: Rudolf Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle historischer Wissenschaften, Bd. 1, Köln/Wien 1975, S. 426-441; Rudolf Lenz, Leben aus Leichenpredigten. Die Leichenpredigt als Quelle der Medizingeschichte, in: Labor 2000. Eine Sonderpublikation der "Labor Praxis" 1987/88, S. 122-126; Manfred Stürzbecher, Leichenpredigtsammlungen als medizin-historische Quelle, in: Medizinische Monatsschrift 12 (1958), H. 9, S. 632f.

[2] Vgl. mit übergreifendem Ansatz Otto Döhner jr., Krankheitsbegriff, Gesundheitsverhalten und Einstellung zum Tod im 16. bis 18. Jahrhundert. Eine historisch-medizinsoziologische Untersuchung anhand von gedruckten Leichenpredigten (Marburger Schriften zur Medizingeschichte 17), Frankfurt (Main) 1986. An Spezialuntersuchungen siehe z.B. Martin Reuber, Krankheiten und Krankheitserfahrungen bei Kirchenmusikern im Spiegel von Leichenpredigten des 17. und 18. Jahrhunderts, Diss. Marburg 2005; Susanne Specht, Die Marterpein des Grueß und Stein - Steinleidende in Leichenpredigten. Ein Beitrag zur medikalen Kultur der Frühen Neuzeit, Magisterarbeit Marburg 2000.

[3] Zu Autobiographien in Leichenpredigten vgl. jüngst Jörg Witzel, Autobiographische Texte in Thüringer Leichenpredigten aus der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt, in: Eva-Maria Dickhaut (Hg.), Wohlgelebt! Wohlgestorben? Leichenpredigten in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz / Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 2013, 4), Stuttgart 2013, S. 65-78. Siehe auch das neue Modul "AutoThür" auf der Website der Forschungsstelle für Personalschriften, das sich explizit mit autobiographischen Personalia aus Thüringer Leichenpredigten befasst, URL: http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/digitale-editionen/autothuer.html (Zugriff: 04.06.2014); vgl. hierzu Jörg Witzel, Über Leben auf Papier. Eine Kindheit in Armut, sozialer Aufstieg und Leiden am Krieg, in: Marburger UniJournal Nr. 43, Frühjahr 2014, S. 10-12.

[4] Vgl. im Folgenden Heinrich Christoph Ludwig, Der letzte Buß-Tag Des Hoch-Ehrwürdigen und Gottselig-Hochgelahrten Herrn Johann Michael Andreä [...], Rudolstadt o.J.

[5] Gudrun Piller, Private Körper. Spuren des Leibes in Selbstzeugnissen des 18. Jahrhunderts (Selbstzeugnisse der Neuzeit 17), Köln/Weimar/Wien 2007, S. 232.

[6] Halsgeschwür, Halssucht, Angina.

[7] Zu Seuchen in Leichenpredigten siehe Marina Arnold, Das Pestjahr 1626 in Norddeutschland: Leichenpredigten als seuchengeschichtliche Quellen, in: Gotts verhengnis und seine straffe - Zur Geschichte der Seuchen in der Frühen Neuzeit (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek 84), konzipiert von Petra Herz-Feuerstein, Wolfenbüttel 2005, S. 37-47.

[8] Zur Darstellung der Flucht vor der Pest in Leichenpredigten als Mittel der präventiven Gesundheitsfürsorge siehe Otto Döhner jr., Historisch-soziologische Aspekte des Krankheitsbegriffs und des Gesundheitsverhaltens im 16. bis 18. Jahrhundert (anhand von gedruckten Leichenpredigten), in: Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle, Bd. 1 (wie Anm. 1), S. 442-469, hier S. 452. Vgl. allgemein zur Flucht vor der Pest Heinrich Dormeier, Die Flucht vor der Pest als religiöses Problem, in: Klaus Schreiner (Hg.), Laienfrömmigkeit im späten Mittelalter. Formen, Funktionen, politisch-soziale Zusammenhänge (Schriften des Historischen Kollegs, Kolloquien 20), München 1992, S. 331-397.

[9] Zum Einsatz von Pfarrern in Pestzeiten siehe Patrick Sturm, Die Pest in Camberg. Beeinflussung eines kleinstädtischen Lebensraumes durch die Pest vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, in: Historisches Camberg 45 (2010), S. 38-64, hier S. 49-52; Otto Ulbricht, Gelebter Glaube in Pestwellen 1580-1720, in: Hartmut Lehmann/Anne-Charlott Trepp (Hg.), Im Zeichen der Krise. Religiosität im Europa des 17. Jahrhunderts (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 152), Göttingen 1999, S. 159-188, hier S. 162-170.

[10] Bier, gebraut aus bereits benutztem Malz.

[11] "Äußerungen, die von Übeln und Hemmnissen berichten, welche die Integrität der Persönlichkeit beeinträchtigt haben", zählen zu Narrativen, die sich auch in anderen autobiographischen Lebensläufen finden. Siehe Rolf Hartmann, Das Autobiographische in den Basler Leichenreden des 20. Jahrhunderts, in: Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle, Bd. 1 (wie Anm. 1), S. 328-344, hier S. 337.

[12] Zu Steinleiden in Leichenpredigten siehe Specht, Marterpein (wie Anm. 2).

[13] Fortschreitend zerstörerischer Krankheitsverlauf.

[14] Vgl. Werner Friedrich Kümmel, Der sanfte und selige Tod. Verklärung und Wirklichkeit des Sterbens im Spiegel lutherischer Leichenpredigten des 16. bis 18. Jahrhunderts, in: Rudolf Lenz (Hg.), Leichenpredigten als Quelle historischer Wissenschaften, Bd. 3, Marburg 1984, S. 199-226, hier insbesondere S. 202.

 

Zitierweise: Patrick Sturm, Johann Michael Andreä (1657-1711). Weiln aber kaum erlittener Kranckheit ich noch ziemlich schwache[n] Leibes war – Die Krankheitsgeschichte eines Geistlichen, in: Leben in Leichenpredigten 07/2014, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: <http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/johann-michael-andreae-1657-1711.html>

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