Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

Aktuelles

Weitere Leichenpredigten-Digitalisate in GESA recherchierbar

01.10.2015

Kategorie: Nachrichten

ULB Halle

Insgesamt 4.084 Leichenpredigten aus der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle sind jetzt in GESA recherchierbar. Rund 71 Prozent dieser Leichenpredigten sind im 17. Jahrhundert erschienen, 18 Prozent im 18. Jahrhundert und elf Prozent im 16. Jahrhundert. 2.244 von ihnen...

Was ist bei der Erhebung von Sprachkorpora zu beachten?

Handreichung der DFG soeben online erschienen

10.09.2015

Kategorie: Nachrichten

DFG-Logo

Auf Initiative des Fachkollegiums 104 "Sprachwissenschaften" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fanden 2012 und 2013 zwei Rundgespräche in Bonn zur Erhebung von mündlichen und schriftlichen Sprachkorpora statt. In Arbeitsgruppen, in denen auch die Leiterin der Forschungsstelle für...

Im Fokus

Hier finden Sie den aktuellen Beitrag unserer Artikelserie "Leben in Leichenpredigten".

Rosina Boche (gest. 1659)

Es ist ein Schnitter haißt der Todt – Zur Rezeption eines populären Liedes aus Pestzeiten

01.02.2016

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Tod mit Sense

Unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges griffen die Kreuz- und Bußlieder, die ein gesteigertes Interesse der Gläubigen am Leben nach dem Tod ausdrücken und die Bitte um Gnade und Barmherzigkeit Gottes in Wort und Weise fassen,[1] auch auf das alte Bild vom Schnitter Tod zurück.[2] In den...

Über die Forschungsstelle

Die 1976 gegründete Forschungsstelle für Personalschriften ist seit 1984 eine Arbeitsstelle der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Ihre Hauptaufgabe war bisher die Katalogisierung der Leichenpredigten-Bestände in Hessen, Sachsen und Schlesien. Seit 2006 ist Thüringen der neue Arbeitsschwerpunkt. Außerdem hat sie mehrere Datenbanken ins Netz gestellt, die fortlaufend aktualisiert werden und in denen u.a. nach Namen, Orten und Berufen recherchiert werden kann.

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