Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

Lothar Franz von Schönborn (1655-1729)

01.04.2017

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Von: Jan Turinski

Beschützer der Teutschen Freyheit – Der Erzbischof im Krieg. Das Wirken des Mainzer Kurfürst-Erzbischofs Lothar Franz von Schönborn während des Spanischen Erbfolgekrieges

Kurfürst Lothar Franz von Schönborn, Erzbischof von Mainz [1/3]

Das Haus der Schönborn gilt als eine der erfolgreichsten Dynastien in der frühneuzeitlichen Reichskirche.[1] Durch geschickte Familienpolitik vermochte es die aus dem Westerwald stammende Dynastie, im 17. und 18. Jahrhundert sechs Vertreter auf insgesamt zwölf (Erz-)Bischofsstühle der Germania Sacra zu platzieren.[2] Mit Johann Philipp von Schönborn und Lothar Franz von Schönborn bestiegen zwei Mitglieder des Hauses Schönborn sogar den Heiligen Stuhl zu Mainz und nahmen als Kurfürsten Schlüsselpositionen im Gefüge des Heiligen Römischen Reiches ein, regierten als Territorialherren über das zersplitterte Mainzer Erzstift und standen als Erzbischöfe der zweitgrößten Kirchenprovinz der lateinischen Christenheit vor. Das Pontifikat Lothar Franzʼ von Schönborn, der nach dem Ableben des Mainzer Kirchenfürsten Anselm Franz von Ingelheim im Jahr 1695 als Nachfolger des Heiligen Bonifatius inthronisiert wurde, war zu Beginn von gravierenden und weitreichenden außenpolitischen Konflikten geprägt. Die Frage nach der Erbfolge in Spanien, die durch den Tod des kränklichen Habsburgers Karl II. im Jahr 1700 endgültig virulent wurde, mündete in den Spanischen Erbfolgekrieg,[3] in dem sich der Kaiser, das Reich, England und die Niederlande auf der einen Seite sowie Frankreich und seine Verbündeten auf der anderen Seite gegenüberstanden. Zunächst einen neutralen Kurs einschlagend, führte Lothar Franz von Schönborn 1702 als Direktor des Kurrheinischen und Fränkischen Reichskreises[4] nach der Gründung der antifranzösischen Großen Haager Allianz die Nördlinger Kreisassoziation an die Seite des Kaisers - am 5. Oktober 1702 erfolgte die Reichskriegserklärung gegen Frankreich auf dem Regensburger Reichstag.[5]

Wie bei kaum einem anderen Handlungsfeld scheinen sich im Kontext kriegerischer Auseinandersetzungen Leitlinien und Idealbilder der beiden Herrschaftsdimensionen eines Fürst(erz-)bischofs diametral gegenübergestanden zu haben. Ein Landesherr, der in Zeiten des Krieges sein Territorium und seine Untertanen nicht verteidigte, war ebenso wenig mit dem fürstlichen Idealbild seiner Zeit zu vereinen wie ein Kriege führender Erzbischof mit dem episkopalen Ideal. Letzteres wurde in den Dekreten des Konzils von Trient formuliert, welche das im Johannesevangelium gezeichnete Bild des guten Hirten[6] zum Leitbild erhoben und die seelsorgerischen Aspekte der Bischöfe in den Vordergrund rückten.[7] Auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches traf das in Trient gezeichnete und vom Anspruch her allgemein gültige bischöfliche Idealbild auf spezifische Strukturen der Reichsverfassung - einzig im Alten Reich waren die Bischöfe in der Regel nicht nur geistliche Würdenträger, sondern auch weltliche Potentaten;[8] eine Stellung, die innerhalb der katholischen Kirche sonst nur der Papst als Herr des Kirchenstaates innehatte. Dieses Aufeinandertreffen zweier Herrschaftsdimensionen, der des Bischofs auf der einen und der des Fürsten auf der anderen Seite, konnte in der Praxis zu Rollenkonflikten führen. Insbesondere das Agieren der Fürsterzbischöfe in Kriegszeiten stellte dabei bereits für die Zeitgenossen einen zentralen Gegensatz dar. Samuel Pufendorf wies 1667 darauf hin, dass einige geistliche Würdenträger "lieber den Helm als die Mitra [tragen], und ihre Wirksamkeit [...] eher darin [liegt], Krieg zu entfachen und Unruhe über ihr Vaterland und die Nachbarn zu bringen, als in der Verbreitung der Frömmigkeit"[9]. Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive liegt in diesem Spannungsverhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht zuvörderst die Frage begründet, ob bzw. inwieweit die geistlichen Würden den Handlungsspielraum des weltlichen Fürsten einschränkten - "Durfte der Bischof alle Mittel einsetzen, die der Fürst für angebracht hielt?"[10]. Von den Kirchenfürsten selbst wurde diese Frage sehr unterschiedlich beantwortet.[11] Während sich der Münsteraner Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen keine Beschränkungen auferlegte, vielmehr aus seinem fürstbischöflichen Amt die Verpflichtung herleitete, sein Territorium zuungunsten von konfessionsverschiedenen Parteien - in seinem Fall die Generalstaaten - auch mit militärischen Mitteln zu vergrößern,[12] fragte der Kölner Erzbischof Ferdinand von Bayern im Kontext des Dreißigjährigen Krieges, ob es "einem geistlichen fursten rhatsamb und woll anstehe, dz er nur immerzu zu krieg und unruhe mithelfe anlass zu geben, und ob er nit vielmehr auch seiner vocation nach schuldig, nach dem gottgefelligen frieden zu trachten"[13].

Als nach dem Tod Lothar Franzʼ von Schönborn der amtierende Mainzer Dompfarrer und -prediger Caspar Adam Betz von Arenberg vom ansässigen Domkapitel mit der Ausarbeitung einer Leichenpredigt beauftragt wurde, stand dieser demzufolge nicht nur vor der durchaus anspruchsvollen Aufgabe, eine Lobrede auf einen Fürsten und Bischof zu halten. Auch musste das Agieren des Verstorbenen im Kontext des Spanischen Erbfolgekrieges vor diesem Hintergrund gewürdigt und gleichzeitig mit dem Idealbild eines Geistlichen in Einklang gebracht werden. Als der Prediger am 21. März 1729 während des Exequiengottesdienstes im Mainzer Dom vor die Trauergemeinde trat, um seine Leichenpredigt,[14] welche noch im selben Jahr als 28-seitiges Druckwerk in der Mainzer Druckerei Johann Georg Häffners publiziert werden sollte,[15] zu halten, lag der Friedensschluss von Rastatt und Baden, der den Spanischen Erbfolgekrieg beendete, bereits 15 Jahre zurück. Dennoch stellt das Handeln des verstorbenen Fürsterzbischofs im Kontext dieser kriegerischen Auseinandersetzung einen zentralen Kristallisationspunkt in der Konstruktion des episkopalen Idealbildes dar.

Als herausragende Tugenden betont der Leichenprediger in diesem Kontext den Reichspatriotismus sowie die Treue Lothar Franzʼ von Schönborn gegenüber dem Kaiserhaus. Der Mainzer Dompfarrer stilisiert den Verstorbenen als Retter des Reiches vor Frankreich - nur durch seine andauernde Wachsamkeit hätte der Mainzer Kurfürst die drohende Gefahr erkannt und die in einer nur eingebildeten Sicherheit/ eingeschläfferte[n] Teutsche[n] Patrioten[16] rechtzeitig warnen können. Ausgehend von der metaphorischen Verwendung des Löwen als Sinnbild für Lothar Franz stellt der Prediger fest, dass wann der Löwe die Stimm eines krähenden Hanen höret/ so wird er zum Zorn bewegt/ und last seinen Rugitum sein donnerndes Brüllen hören[17]. In der Leichenpredigt wird somit dem Hahn als figurativer Darstellung Frankreichs Lothar Franz von Schönborn als Gegenspieler auf Seiten des Reiches gegenübergestellt. Mit dem Bild des Löwen schreibt der Prediger dem Verstorbenen nicht nur heroische Attribute zu, sondern greift auch auf das Wappen des Erzbischofs zurück, in dem sich der Schönbornsche doppelschwänzige Löwe befand. Der Verstorbene sei mit patriotischem Eiffer [dem] Hanen-Geschrey[18] entgegnet und habe somit die Teutsche [...] Freyheit[19] gesichert. Insbesondere die Siege der kaiserlichen Partie in den Schlachten vom 2. Juli 1704 am Schnellenberg sowie vom 13. August 1704 in Höchstädt werden auf das Wirken Lothar Franzʼ von Schönborn zurückgeführt. Denn nur aufgrund der vermittelnden Handlungsweisen und reichspatriotischen Bemühungen des Mainzer Kirchenfürsten - die einladende Churfürstliche Löwen-Stimm [habe man; d.V.] biß in Engelland[20] gehört - sei es im Vorfeld der Kampfhandlungen im Sommer 1704 zur Verbindung der kaiserlichen Truppen mit jenen des englischen Feldherrn John Churchill gekommen, und in vereinigter Macht durch eine Victoriose Schlacht[21] habe man den Hanen wiederum zurück[22] weisen und daß gantze Teutschland von dießem allergefährlichsten Unheyl befreye[n][23] können. Gerade angesichts der hohen militärgeschichtlichen Relevanz dieser beiden Schlachten für den weiteren Verlauf des Spanischen Erbfolgekrieges[24] - im Wesentlichen endeten hierdurch die Kriegshandlungen im süddeutschen Raum - wird die Zeichnung des Mainzer Erzbischofs als patriotisch agierender Reichsfürst verstärkt. Die im Verlauf der Predigt wiederkehrende Charakterisierung des Verstorbenen als Beschützer [...] der Teutschen Freyheit[25] stellt einen zentralen Bestandteil des gezeichneten Herrscherbildes dar und überlagert fast gänzlich das Wirken des Schönbornbischofs auf der Ebene der Kreisassoziation, welches nur kurz angedeutet, jedoch nicht weiter ausgeführt wird. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass es der Orator für mit dem Amt des Fürsterzbischofs vereinbar hält, militärische Bündnisse zu schließen, Truppen abzustellen und Subsidien zu zahlen. Eine Problematisierung der Handlungen Lothar Franzʼ von Schönborn vor dem Hintergrund seines episkopalen Amtes findet in der untersuchten Trauerrede nicht statt.

Dass Leichenpredigten konfessionsübergreifend als topoistische Literatur idealisierte Persönlichkeits- und Amtsbilder zeichnen, darf als Communis Opinio der Forschungslandschaft bezeichnet werden. Im vorliegenden Fall dient das Wirken des verstorbenen Kurfürst-Erzbischofs von Mainz, Lothar Franz von Schönborn, dem Prediger als zentraler Ansatzpunkt für die Konstruktion des fürsterzbischöflichen Idealbildes. Caspar Adam Betz von Arenberg sieht in dem Eintreten des Verstorbenen für die kaiserliche Partei und in der - aus seiner Perspektive - maßgeblichen Beteiligung Lothar Franzʼ an den siegreichen Schlachten gegen das französische Heer keinen Gegensatz zu dessen geistlichem Amt. Der Mainzer Dompfarrer und -prediger passt folglich in seinem Funeralsermon das tridentinische Idealbild bischöflichen Wirkens an die spezifischen Strukturen der Reichsverfassung an. Katholische Leichenpredigten, die auf die Fürst(erz)bischöfe des Alten Reiches gehalten wurden, konstruieren damit ein genuin reichsspezifisches Bischofsideal, das einerseits an Trient anknüpft, andererseits aber auch der Doppelrolle der (Erz-)Bischöfe auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches gerecht wird und bergen daher großes Potential für die historische aber auch die theologische Forschung.

 

JAN TURINSKI M.A. ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsbereich Neuere Geschichte. Der Beitrag entstand im Rahmen seines laufenden Promotionsvorhabens zum Thema "Die Konzeption geistlicher Herrschaft in den Leichenpredigten auf die Kurfürsten von Mainz, Köln und Trier nach dem Westfälischen Frieden".

 

Bestand: Stadtbibliothek Trier-Weberbach
Signatur: DKB 3362 4'

 

Anmerkungen:

[1] Zum Haus Schönborn und ihrer Familienpolitik vgl. die Studie von Sylvia Schraut, Das Haus Schönborn. Eine Familienbiographie. Katholischer Reichsadel 1640-1840 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte, Reihe 9, Darstellungen aus der fränkischen Geschichte 47), Paderborn 2005; sowie Friedhelm Jürgensmeier, Die Schönborn. Ihr Aufstieg von "armen Westerwälder Edelleuten" zu Fürsten des Reiches, Bad Ems 2003.

[2] Dies waren Johann Philipp von Schönborn (1605-1673), Fürstbischof von Würzburg (1641-1673), Kurerzbischof von Mainz (1647-1673) und Fürstbischof von Worms (1663-1673); Lothar Franz von Schönborn, Fürstbischof von Bamberg (1693-1729) und Kurerzbischof von Mainz (1695-1729); Johann Philipp Franz von Schönborn (1673-1724), Fürstbischof von Würzburg (1719-1724); Friedrich Karl von Schönborn (1674-1746), Fürstbischof von Würzburg (1729-1746) und Bamberg (1729-1746); Damian Hugo Philipp von Schönborn (1676-1743), Fürstbischof von Speyer (1719-1743) und Fürstbischof von Konstanz (1740-1743); und Franz Georg von Schönborn (1682-1756), Kurerzbischof von Trier (1729-1756) und Fürstbischof von Worms (1732-1756).

[3] Vgl. zu dem Themenkomplex des Spanischen Erbfolgekrieges Matthias Schnettger, Der Spanische Erbfolgekrieg (1701-1713/14) (Beck'sche Reihe 2826), München 2014.

[4] Das Direktorat des Kurrheinischen Kreises war mit der Würde des Erzbischofs von Mainz, jenes des Fränkischen Reichskreises mit dem Amt des Bamberger Bischofs verknüpft.

[5] Vgl. Schnettger, Der Spanische Erbfolgekrieg (wie Anm. 3), S. 41-44.

[6] Vgl. Johannes 10,11+14.

[7] Zum tridentinischen Leitbild und dessen Wirksamkeit in der Germania Sacra vgl. Bettina Braun, Das tridentinische Bischofsideal in der Reichskirche: Schimäre oder wirksames Leitbild? Einige Bemerkungen zu seiner Rezeption, in: Nikolas Staubach (Hg.), Exemplaris imago. Ideale in Mittelalter und Früher Neuzeit (Tradition, Reform, Innovation 15), Frankfurt (Main) 2012, S. 309-320, die sich kritisch mit der These von Hubert Wolf auseinandersetzt, dass Bischofsideal von Trient sei erst im 19. Jahrhundert 'erfunden' worden (vgl. dazu Hubert Wolf, Pfründenjäger, Dunkelmänner, Lichtgestalten. Deutsche Bischöfe im Kontext der Säkularisation, in: Rolf Decot (Hg.), Säkularisation der Reichskirche 1803. Aspekte kirchlichen Umbruchs, Mainz 2002, S. 121-146, hier insbesondere S. 143) und dezidiert festhält, dass "den Fürstbischöfen das tridentinische Bischofsideal bekannt war". Siehe Braun, Bischofsideal, S. 317.

[8] Ausgenommen vom Status als Fürsten und Bischöfe waren neben Bistümern in den österreichischen Erblanden (Breslau, Olmütz, Prag, Wien und Wiener Neustadt), die direkt dem Erzherzog unterstanden, die Salzburger Eigenbistümer Seckau, Gurk, Chiemsee und Lavant.

[9] Horst Danzer (Hg./Übers.), Pufendorf, Samuel von, Die Verfassung des deutschen Reiches (Bibliothek des deutschen Staatsdenkens 4), Frankfurt (Main)/Leipzig 1994, S. 75, § 10: Die geistlichen Fürsten; Ergänzungen d.V.

[10] Bettina Braun, Princeps et episcopus. Studien zur Funktion und zum Selbstverständnis der nordwestdeutschen Fürstbischöfe nach dem Westfälischen Frieden (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte 230), Göttingen 2013, S. 326; vgl. hierzu auch Franz Brendle, Geistliches Amt und kriegerische Gewalt - Zur Einführung, in: Ders./Anton Schindling (Hg.), Geistliche im Krieg, Münster 2009, S. 13-18, hier S. 16, der weitere Forschungsfragen an den Themenkomplex "Geistliche im Krieg" richtet.

[11] Vgl. ebd., S. 14.

[12] Vgl. Braun, Princeps et episcopus (wie Anm. 10), S. 342.

[13] Fragenkatalog Kurkölns an seine Räte vom 26. Januar 1634, in: Kathrin Bierther (Bearb.), Briefe und Akten zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. Neue Folge: Die Politik Maximilians I. von Bayern und seiner Verbündeten 1618-1651, II. Teil, Bd. 8: Januar 1633-Mai 1634, München/Wien 1982, S. 591-593, Nr. 304 II, hier S. 592.

[14] Caspar Adam Betz von Arenberg, VOX TONITRUI DOMINI IN ROTA, ARCHI-EPISCOPALI ELECTORALI MOGUNTINA. [...], Mainz 1729 (VD18 12494690-001), Digitalisat des Exemplars der Staatsbibliothek Bamberg (Sign. HV.H.Bbg.109#1), URN (Werk): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000000854 (Zugriff: 01.03.2017).

[15] Der aus St. Blasien im Schwarzwald stammende Häffner war spätestens seit 1707 in der Mainzer Hof- und Universitätsdruckerei beschäftigt, nach dem Weggang Johann Mayers nach Mannheim übernahm Häffner 1719 die Leitung der Offizin. Johann Georg Häffner war unter anderem für den Druck der Mainzer Lull-Ausgabe sowie für die Drucklegung mehrerer Dissertationen der Universität Mainz verantwortlich. Häffner starb am 24. Dezember 1729. Zu ihm vgl. Josef Benzing/Helmut Presser, Fünfhundert Jahre Mainzer Buchdruck. Festgabe zum 70. Geburtstag von Aloys Ruppel, Mainz 1952, S. 176f. Eine kompakte Abhandlung der Mainzer Druckgeschichte bietet Alfred Börckel, Mainzer Zeit= und Lebensbilder, Mainz 1928, S. 193-241.

[16] Arenberg, Vox tonitrui (wie Anm. 14), S. 13.

[17] Ebd., S. 14.

[18] Ebd., S. 13.

[19] Ebd., S. 4.

[20] Ebd., S. 13f.

[21] Ebd., S. 14.

[22] Ebd.

[23] Ebd.

[24] Insbesondere die Schlacht von Höchstädt führte zu einer völligen Niederlage der französisch-kurbayerischen Truppen, der französische Befehlshaber Camille, Duc d'Hostun, Comte de Tallard, wurde gefangen genommen. Relevant für den weiteren Kriegsverlauf war zudem die Freisetzung alliierter Truppen für andere Kriegsschauplätze. Vgl. hierzu auch: Schnettger, Der Spanische Erbfolgekrieg (wie Anm. 3), S. 47f.; sowie Marcus Junkelmann, Feldzug und Schlacht von Höchstädt, in: Johannes Erichsen (Hg.), Die Schlacht von Höchstädt: Brennpunkt Europas 1704. Begleitbuch zur Ausstellung in Schloss Höchstädt an der Donau, 1. Juli bis 7. November 2004, Ostfildern 2004, S. 54-67; und Stephan Deutinger, Die Situation in Kurbayern nach der Schlacht von Höchstädt, in: ebd., S. 80-89.

[25] Arenberg, Vox tonitrui (wie Anm. 14), S. 4.

 

Zitierweise: Jan Turinski, Lothar Franz von Schönborn (1655-1729). Beschützer der Teutschen Freyheit – Der Erzbischof im Krieg. Das Wirken des Mainzer Kurfürst-Erzbischofs Lothar Franz von Schönborn während des Spanischen Erbfolgekrieges, in: Leben in Leichenpredigten 04/2017, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: <http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/lothar-franz-von-schoenborn-1655-1729.html>

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