Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

Johannes Buxtorf d.J. (1599-1664)

01.03.2013

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Von: Elisabeth Reber

Men‘ ergo lachrymas numeris constringere Metri? – Zum Spannungsverhältnis von Trauern und Dichten in Epicedien

Porträt Johannes Buxtorf d.J. [1/5]

Während die Leichenpredigt für Johannes Buxtorf den Jüngeren lediglich zwei deutsche Epicedien aufweist, präsentiert die akademische Gedenkrede abschließend 55 Gedichte, bei denen die klassischen Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch überwiegen.[1] Die sprachliche Vielfalt sowie die große Zahl an Epicedien für Buxtorf gibt ein Bild von seiner Verknüpfung mit dem Europa der Frühen Neuzeit. Buxtorf trat als Professor für Hebräisch, Dogmatik und das Alte Testament in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Johannes Buxtorf d.Ä., Begründer der Hebraistik an der Universität Basel.[2] Er galt als höchste Instanz für biblisch-orientalische Sprachen und so sagt Lucas Gernler in der akademischen Gedenkrede über den Verstorbenen: Multi rebus dubiis velut sacrum quoddam Oraculum consulebant, plerique literaturae Orientalis principem & statorem salutbant.[3] (Viele befragten [ihn] wie ein heiliges Orakel bei ungelösten Problemen, die meisten begrüßten [ihn] als Begründer und Erhalter der orientalischen Wissenschaft. [Übersetzung d. V.]) Das Gleichsetzen Buxtorfs mit einem Orakel zieht sich als ein Motiv durch die Epicedien und so fragt John Lightfoot, Hebraist aus Cambridge, in seinem Gedicht für den verstorbenen Kollegen: Isti Quis doctos inter non debitor est oraclo?[4] (Wer unter den Gelehrten ist diesem Orakel nicht zu Dank verpflichtet? [Übersetzung d. V.])

Das Interesse an der Erschließung der hebräischen Sprache und der jüdischen Tradition verband sowohl Vater als auch Sohn mit Lightfoot, wie aus der Gelehrtenkorrespondenz hervorgeht.[5] In einem Brief an Johannes Buxtorf d.J. betont Lightfoot, dass er seine Kenntnisse des Talmuds gänzlich Buxtorfs Arbeit zu verdanken habe, da Lightfoot mit dessen Ochsen (d.h. vor allem dem "Lexicon Chaldaicum, Talmudicum et Rabbinicum") vor dem Pflug gesät habe und die Ernte deshalb dem Basler Gelehrten zugeschrieben werden müsse.[6] Auch wenn der Brief an Buxtorf d.J. gerichtet ist, gilt das Lob auch dessen Vater, der das Referenzwerk begonnen und dem Sohn zur Vollendung und Herausgabe hinterlassen hatte.[7]

Vor seinem Tod wurde Buxtorf zusehends durch Krankheit vom Arbeiten abgehalten, was bei Lightfoot tiefstes Bedauern hervorrief.[8] Als Buxtorf 1664 verstarb, drückte Lightfoot seine Trauer in einem Epicedium aus,[9] das zwei Gedichte umfasst, wobei einem hebräischen Gedicht ein lateinisches folgt.

Das lateinische Gedicht beginnt mit einem Paradox, denn Lightfoot ist, übermannt von der Trauer, scheinbar unfähig, Verse zu schreiben:

Men' ergo lachrymas numeris constringere Metri?
Atque sub angusto limite versiculi?
Men' Spondaeorum trutina librare dolorem?
Dactyli & exacto pondere flere pedis?
Moestitiae hocce foret malè contradicere nostrae:
Plangere velle foret, Plangere nolle foret,
Excedunt lachrymae nostrae numerumque modumque:
Exundant, diffluunt, mensuramque ignorant;
Et ripas spernunt quantitatum Syllabarum.
Nam Magnum flent Buxtorfium. Illustre Nomen.
[...]

(Soll ich also meine Tränen in das Versmaß zwingen
und in die enge Grenze des Versleins?
Muss ich den Schmerz nach dem Maß der Spondeen abwägen?
Weinen nach dem genauen Gewicht des daktylischen Fußes?
Das würde bedeuten, unserer Trauer schlecht zu entsprechen:
Es hieße, klagen zu wollen und gleichzeitig nicht klagen zu wollen.
Unsere Tränen überschreiten den Vers und das Maß:
Sie strömen über, fließen hervor und wollen nichts von einem Abzählen wissen
und sie missachten die Ufer der festgelegten Silbenquantitäten,
denn sie beweinen den großen Buxtorf, einen berühmten Namen. [Übersetzung d. V.])

Lightfoot verwendet verschiedene Bilder, um sein Hadern mit der lyrischen Form zu artikulieren. Seine Tränen passen räumlich nicht in Distichen. Dabei vergleicht Lightfoot das Versmaß mit einer Maßeinheit, die man abwägen kann und die ein bestimmtes Gewicht verlangt, während die Trauer als Tränen wie ein Gewässer um das Versmaß herumfließt und sich nicht vom Ufer der Silbenquantitäten[10] eindämmen lässt. Die Unfähigkeit, in der Trauer zu dichten, wird nicht nur inhaltlich beschrieben, sondern formal umgesetzt. Nach sieben Versen verlässt der Dichter das elegische Distichon und fährt in Prosa fort, die durch viele lange Silben gekennzeichnet ist und damit, der Thematik angemessen, schwerfällig wirkt. Im Druckbild des Gedichts fällt der Ausfall des Versmaßes durch die linksbündig angeordneten Zeilen auf und es scheint, als bemühe sich der Verfasser, Hexameterverse zu dichten, was immer wieder scheitert.[11]

Die Verbindung von Trauer und schwindender Dichterinspiration ist in humanistischen Gelehrtenepicedien ein wiederkehrendes Thema, das allegorisierend im Bild der versiegenden Musenquelle dargestellt wird.[12] In Epicedien der Barockzeit kann die Trauer ins Zentrum des Motivs rücken: Der Dichter beteuert, aufgrund seiner tiefen Trauerempfindung nicht mehr in der Lage zu sein, ein Gedicht zu verfassen, während diese Beteuerung bereits ein Teil des Gedichts ist. Das Paradox des "artikulierten Schweigens" liegt in der Problematik der literarischen Darstellung von Affekten und insbesondere von Trauer und Klage begründet, da etwas nicht Darstellbares vermittelt werden soll.[13] Tatsächlich findet sich der Widerspruch von Dichten im Trauerzustand auch in Iulius Caesar Scaligers Poetik thematisiert: "Quomodo nobis dicendum simul et silendum? Hoc dolor, illud officium, utrumque defuncti virtus persuadet."[14] (Wie sollen wir reden und zugleich schweigen? Der Schmerz gebietet das eine, die Pflicht das andere, der Wert des Verstorbenen beides.[15]) Lightfoots Trauerempfindung wird weder als Musenallegorie noch als umfassendes Schweigen charakterisiert, sondern sie wirkt sich auf das Versmaß, d.h. auf die formalen Anforderungen der Epicediendichtung aus. Genau genommen scheint seine Trauer die Dichtungskonvention zu durchbrechen, wodurch das Gedicht keines mehr ist und nicht zur Gattung der Epicedien gehört.

Lightfoots Variation ist auch mit dem "Unsagbarkeitstopos" in Zusammenhang zu bringen, bei deren zahlreichen Varianten nach Ernst Robert Curtius der gemeinsame Nenner "die Betonung der Unfähigkeit, dem Stoff gerecht zu werden" gilt, um die Bedeutung des Stoffes zu bekräftigen und seinen Wert zu steigern, was vor allem im Kontext der Enkomiastik zur Anwendung kommt.[16] Gerade bei Epicedien trifft die Grundkonstante zu, dass die Thematik der Lobpreisung dazugehört[17] und in diesem Sinne kann auch Lightfoots Durchbrechen der Metrik gelesen werden. Die Trauer um den verlorenen Gelehrtenfreund ist so groß, dass sie nicht in die geforderten Konventionen gedrängt werden kann. Damit ist aber auch ein Motiv der Trauerrechtfertigung evoziert, das bewusst die Trauernormen umgeht und der Empfindung freien Lauf lässt, weil man nur auf diese Weise dem Verstorbenen gerecht werden kann.[18] Die Trauer ist der Ausdruck für die Wertschätzung der verstorbenen Person, weshalb der Ausdruck des Affekts in direktem Verhältnis zur Achtung der Person steht und damit wiederum der Intention des Lobs nachkommt. Lightfoot thematisiert eindrücklich die Problematik der Epicediendichtung, die stark von poetologischen Vorgaben und gesellschaftlichen Trauerkonventionen geprägt ist, aber dennoch mit der eigenen Empfindung vereinbart werden und glaubwürdig aufrichtige Trauer vermitteln muss. Das Gedicht ist ein Beleg dafür, wie in der Epicediendichtung die individuelle Umsetzung der engen Vorgaben der Gattung realisiert werden konnte. So wurde die situationsbezogene und im öffentlichen Rahmen angesiedelte Dichtung für den Anlass eines Todesfalls, dem eine Singularität inhärent ist, individuell umgesetzt.

Auch wenn das Gedicht für Johannes Buxtorf d.J. nach sieben Versen zu kurzen Prosazeilen wechselt, weist es inhaltlich dennoch die charakteristischen Motive eines Epicediums auf. Nachdem der Dichter seine Trauer und die aller Gelehrten (chorus omnis literatus, V. 11) bekräftigt hat (Plangimus extinctum Buxtorfium., V. 13), geht er zu verschiedenen und für Epicedien typischen Trostthemen über, die zugleich Lob auf den Verstorbenen beinhalten. Der Verstorbene wird durch seinen Ruhm und seine Werke weiterleben (Vivit is aternâ famâ, librisque aeternis., V. 17) und zugleich auch durch seinen Sohn, der die Arbeit des Vaters weiterführen wird (Vivit, et in nato vere Buxtorfiano., V. 18). Dabei geht Lightfoot auf die Ähnlichkeit innerhalb der Generationen ein, die ihren Anfang mit Buxtorf d.Ä. genommen und nun in dritter Generation weiter Bestand hat (Vt similis mage non foret ipsi sibi uterque, Quam fit is utrique similis, patrique avoque., V. 20-21).[19] Im Weiteren gilt der Trost dem Sohn, da sich Lightfoot mit ihm auf dieselbe Empfindungsebene stellt: Ereptum tibi, flemus eum, & eretpum nobis. Orphani tecum sumus, ac orbati patre, V. 23-24 (Den dir Entrissenen beweinen wir und den uns Entrissenen. Waisen sind wir mit dir und des Vaters beraubt. [Übersetzung d. V.]) Das Gedicht öffnet sich nach diesem persönlich konnotierten Trost dem allgemeinen Lob auf den Verstorbenen, dem die gesamte Gelehrtenwelt ihre Kenntnisse der Heiligen Sprache zu verdanken hat (Isti Quis doctos inter non debitor est oraclo?, V. 28-29). Bei Zeile 30, die auch im Druck versetzt ist, findet Lightfoot zum Hexameter zurück, was schon mit der Zunahme an Spondeen in den vorhergehenden Versen vorbereitet wurde. Die drei Hexameter (V. 30-32) sind nur durch die Formulierung Lachrymas persolvito dignas durchbrochen, was wie ein subjektives Echo zum Versteil Grates persolvito dignas gelesen werden kann. Vers 32 (Et tumulum facite & tumulo superaddite carmen) als wörtliches Zitat aus Vergils fünfter Ekloge (V. 42) zeigt, dass der Dichter wieder ganz den poetologischen Anforderungen folgen kann und der "Imitatio" entsprechend ein klassisches Vorbild einflicht. Den Abschluss des Gedichts bildet ein Epitaphium, das die Vorrangstellung des Verstorbenen betont (Heic Iacet plus quam millies mille docti [...], V. 33). Der Verfasser zeichnet mit einer gefühlsbetonten Subskription (Cum lachrymis haec miscuit JOHAN. LIGHTFOOT. [...]), die den Anfang des Gedichts nochmals bekräftigt.

John Lightfoot stellt seine Trauer um den verstorbenen Kollegen in den Vordergrund, da sie nicht in das vorgegebene Versmaß hineinpasst, womit er das Spannungsverhältnis von Trauern und Dichten in den neulateinischen Epicedien evident macht. Anstatt des elegischen Distichons fährt der Dichter in Prosa fort und scheint damit die poetologischen Normen der Gattung zu durchbrechen. Der Ausfall beim Dichten kann als Unsagbarkeitstopos verstanden werden, der die Funktion hat, die Bedeutung des Gesagten zu bekräftigen. Zugleich wird ein Motiv zur Rechtfertigung der Trauer evoziert, bei dem sich die starke Empfindung über die Trauernormen hinwegsetzt, da die tiefe Trauer um den Verstorbenen seiner Wertschätzung entspricht. Mit diesem Motiv ist auch das Lob auf die verstorbene Person verquickt, was einen weiteren Berührungspunkt zum Unsagbarkeitstopos und seiner enkomiastischen Intention darstellt. Inhaltlich richtet sich das Gedicht nach den Vorgaben der Epicediendichtung, da charakteristische Trost- und Lobmotive angeführt werden. Mit dem Thematisieren der eigenen Trauer, die nicht in das geforderte Versmaß passt, wird die Spannung von Dichten und Trauer fokussiert, und zugleich zeigt es, wie experimentierfreudig die Gattung der Epicedien sein kann, um die individuelle Realisierung für den Anlass des Todesfalls zu garantieren. Der Dichter hat seine Trauer nicht dem geforderten Versmaß untergeordnet, sondern ihr in Form der Prosa freien Lauf gelassen. Indem er sich diese Freiheit erlaubte, zeigt er glaubwürdig seine Trauer um den verstorbenen Kollegen.

 

ELISABETH REBER M.A. promoviert am Seminar für Klassische Philologie der Universität Basel im Rahmen des Doktoratsprogramms der Basler Altertumswissenschaften über das Thema "Neulateinische Gelegenheitspoesie (Basler Leichenreden)". Dieser Beitrag stellt einen Aspekt aus dem Dissertationsprojekt der Autorin vor, das voraussichtlich 2015 zum Abschluss kommen wird.

 

Bestand: Universitätsbibliothek Basel
Signatur: KiAr G V 3:28 [20]

 

Anmerkungen:

[1] Gernler, Lucas, Oratio parentalis venerandi excellentissimique viri Dn. Johannis Buxtorfii [...], Basel 1665, S. 44-100 (VD17 7:635784X, URL: http://gso.gbv.de/DB=1.28/SET=2/TTL=31/CMD?MATCFILTER=N&MATCSET=N&NOSCAN=N&IKT0=&TRM0=&ACT3=*&IKT3=8183&ACT=SRCHA&IKT=1016&SRT=YOP&ADI_BIB=&TRM=Oratio+parentalis+venerandi+excellentissimique&REC=*&TRM3= [Zugriff: 10.1.2013]).

[2] Smend, Rudolf, Vier Epitaphe. Die Basler Hebraistenfamilie Buxtorf (Litterae et Theologia 1), Berlin/New York 2010, S. 24-40.

[3] Gernler, Oratio (wie Anm. 1), S. 31.

[4] V. 28-29.

[5] Key, Newton E., 'Lightfoot, John (1602-1675)', in: Oxford Dictionary of National Biography, Oxford 2004 (Onlinefassung, URL: http://www.oxforddnb.com/view/article/16648 [Zugriff: 10.1.2013]).

[6] Strype, John, Some account of the life of the Reverend and most learned John Lightfoot D.D., in: Bright, George (Hg.), The works of the Reverend and learned John Lightfoot D.D. [...], Bd. 1, London 1684, S. XXVI (Onlinefassung, URL: http://eebo.chadwyck.com/search/full_rec?SOURCE=pgimages.cfg&ACTION=ByID&ID=V99269 [Zugriff: 10.1.2013]).

[7] Smend, Epitaphe (wie Anm. 2), S. 33.

[8] Nec destitit (sc. Johannes Buxtorf), obmurmurante licèt morbo, qui annis postremis propè perpetuus, & tùm labori tùm quieti exquisitè molestus fuit, bonas studiis horas vindicare., aus Gernler, Oratio (wie Anm. 2), S. 34. Die Anmerkungen von John Strype zu Lightfoots Bedauern siehe Strype, Life (wie Anm. 6), S. XXVI.

[9] Strype, Life (wie Anm. 6), S. XXVI.

[10] Der Ausdruck quantitatum Syllabarum scheint als Fachbegriff auf die poetische Lehre zu verweisen.

[11] Die Frage, ob die Anordnung der Verse auch zur bewussten Visualisierung des Inhalts im Druckbild dient, ist hier ausgeklammert. Zu diesem Aspekt in der deutschsprachigen Dichtung des 17. Jahrhunderts siehe Zeller, Rosmarie, Dichter des Barock auf den Spuren von Kratylos. Theorie und Praxis motivierter Sprache im 17. Jahrhundert, in: Germanisch-Romanische Monatsschrift, N.F. 38/1988, S. 371-394.

[12] Steppich, Christoph J., Numine afflatur. Die Inspiration des Dichters im Denken der Renaissance (Gratia 39), Wiesbaden 2002, S. 323. Das Versiegen der Inspiration angesichts der Trauer rekurriert eventuell auf Statius, Silv. 5,3; dazu Esteve-Forriol, José, Die Trauer- und Trostgedichte in der römischen Literatur untersucht nach ihrer Topik und ihrem Motivschatz, München 1962, S. 100f.

[13] Zum artikulierten Schweigen in barocken Dramen siehe Benthien, Claudia, Barockes Schweigen. Rhetorik und Performativität des Sprachlosen im 17. Jahrhundert, Paderborn/München 2006, S. 140-157.

[14] Scaliger, Iulius Caesar, Poetices libri septem, Bd. III, Kap. 121 (168a).

[15] Übersetzung Luc Deitz.

[16] Curtius, Ernst Robert, Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, 11. Aufl., Tübingen/Basel 1993, S. 168.

[17] Die Basler Epicedien weisen die drei konstitutiven Motive Klage, Lob und Trost auf, wie von Hans-Henrik Krummacher beschrieben: Krummacher, Hans-Henrik, Das barocke Epicedium. Rhetorische Tradition und deutsche Gelegenheitsdichtung im 17. Jahrhundert, in: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 18/1974, S. 89-147.

[18] Das Motiv findet sich in der "Consolatio ad Liviam" (V. 7-12), auf die oftmals in den Epicedien rekurriert wird. Zur Interpretation der Consolatio ad Liviam siehe Esteve-Forriol, Trauer- und Trostgedichte (wie Anm. 12), S. 57.

[19] Gerade Johannes Buxtorf d.J. soll nicht nur was die Interessen betrifft Ebenbild seines Vaters gewesen sein, sondern auch im Aussehen, siehe Smend, Epitaphe (wie Anm. 2), S. 24.

[20] Weitere Dubletten des Druckes liegen unter den Signaturen BH VIII 33:2 / Falk 3157:9 / Aleph D XIII 2:112 und Frey-Gryn R III 32:10 in der Universitätsbibliothek Basel vor.

 

Zitierweise: Elisabeth Reber, Johannes Buxtorf d.J. (1599-1664). Men‘ ergo lachrymas numeris constringere Metri? – Zum Spannungsverhältnis von Trauern und Dichten in Epicedien, in: Leben in Leichenpredigten 03/2013, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: <http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/johannes-buxtorf-dj-1599-1664.html>

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