Forschungsstelle für Personalschriften Marburg

August Friedrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (1657-1676)

01.08.2011

Kategorie: Leben in Leichenpredigten

Von: Cornelia Niekus Moore

Trauer um den Gefallenen – Die Leichenpredigt als Trost

Porträt des Erbprinzen August Friedrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (1657-1676) [1/3]

Kriege hängen wie schwarze Wolken über den literarischen Gattungen der Frühen Neuzeit. In den Funeralwerken werfen sie ihre Schatten auf die schriftlich belegten Erinnerungen, nicht nur der Verstorbenen, sondern auch der Verfasser von Predigten, Lebensläufen, Epicedien und sonstigen Trauerschriften. Diese Erinnerungen sind geprägt von zahlreichen Plünderungen[1], Zerstörungen von Städten und Dörfern, Folter durch Soldaten und erzwungenem Herumziehen.[2]

Dies sind jedoch meistens die Erinnerungen von Angehörigen des Bürgertums und des niederen Adels. Für den Hochadel dagegen war eine Militärlaufbahn gerade im Krieg, gemäß den damals noch immer herrschenden ritterlichen Idealen dieses Standes, ein erwünschter Berufsweg besonders für diejenigen, die aufgrund einer Primogenitur von Thronfolge oder Erbe ausgeschlossen waren.[3] Dass dieser Berufsweg auch ein tödliches Ende nehmen konnte, war eine Tatsache, mit der eine adlige Familie dann konfrontiert wurde, wenn der Leichnam eines oft noch sehr jungen Sohns nach Hause zurückkehrte. Das folgende Beerdigungszeremoniell zielte darauf ab, dessen kurzes Leben in allem, was er unternommen hatte, als erfolgreich darzustellen - ein Leben, worauf die Hinterbliebenen stolz sein konnten. Zugleich versicherten sie sich über diese Form des Gedenkens, dass der Verstorbene sein Endziel, die ewige Herrlichkeit, erreicht hatte. Die auf der Beerdigung gehaltenen Reden (u.a. Lebenslauf, Predigten und Beileidsbezeugungen), später oft in einer gedruckten Sammlung vereint, sind Teil des Trostes für die Hinterbliebenen und insbesondere an die Eltern gerichtet. Darin gleichen sie mehr den Leichenpredigten für Kinder als für diejenigen Feldherren, die am Ende ihres Lebens auf eine glanzvolle militärische Laufbahn zurückblicken konnten.[4]

August Friedrich war der älteste Sohn von Anton Ulrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Elisabeth Juliane, geb. Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Norburg (1634-1704) und wurde am 24. August 1657 in Wolfenbüttel geboren. Es ist nicht ganz klar, warum er eine Militärlaufbahn anstreben sollte. Als ältester Sohn eines Mitregenten hatte er gute Chancen, später die Regierung des Herzogtums zu übernehmen. Eventuell spielte bei der Entscheidung eine Rolle, dass seit dem auf allen Seiten des Dreißigjährigen Krieges berüchtigten „tollen Christian“ (d.i. Christian Herzog von Braunschweig-Lüneburg) aus dem Haus Braunschweig keine Offiziere mehr hervorgegangen waren.

Der bei der Beerdigung verlesene und später gedruckte Lebenslauf bildet sozusagen das offizielle Dokument der Memorialschrift.[5] Die Personalia beruhen sichtbar auf anderen Quellen, die häufig zitiert und paraphrasiert werden. In der Mehrzahl sind dies von der Kanzlei des Braunschweiger Herzogshauses redigierte und publizierte Zeugnisse: Die Ahnentafel war schon seit Generationen etabliert. Die Darstellung des frühen Unterrichts des Prinzen stützt sich auf den Bericht der Lehrer, die mit Namen genannt werden. Die Berichte vom Studium an der Universität in Straßburg und von Studien in ritterlichen so wol Krieges als Friedens Exercitiis in Genf, von der Kavalierstour an mehrere italienische Höfe und vom Empfang am kaiserlichen Hof in Wien sind offensichtlich von der Hand der offiziellen Begleiter. Der Prinz war auf seinen Reisen einflussreichen und berühmten Personen begegnet: Ludwig XIV., König von Frankreich; Christina, Ex-Königin von Schweden; Fürsten in Mailand, Turin, Rom und Neapel und hohen Funktionären der Republik Venedig (später ein beliebtes Reiseziel seiner Eltern). Kaiser Leopold I., der ein dermassen gutes und advantageuses concept von seiner Hoch-Fürstl. Durchl. Angebohrnen Generositet, Heldenmuth und erweisenden hohen Verstand gefasset hatte, ernannte August Friedrich im August 1675 in Wien in einer öffentlichen Audienz zum Obristen des „Gräflichen Sparrischen Regiments zu Fuß“.

Im Winter 1675 wurde August Friedrich mit der erst neunjährigen Sophia Dorothea verlobt[6], Tochter von Georg Wilhelm Herzog von Braunschweig-Lüneburg, der als Regent des Fürstentums Lüneburg in Celle residierte. Für sein mutiges Verhalten im Dienste des Reiches und gerade während der Schlacht von Philippsburg, wo er früh am Morgen des 9. August 1676 von einer Kugel getroffen wurde, zeugte der Generalfeldmarschall, Karl V. Herzog von Lothringen, persönlich. Acht Seiten geben ein genaues Bild von der medizinischen Versorgung des verwundeten Prinzen in Speyer und, als sich zeigte, dass er an seinen Verwundungen sterben würde, der Vorbereitung zu seinem am 22. August 1676 erfolgten Tod.

Das verbindende Element in diesem Lebenslauf ist die oft betonte Intelligenz des jungen Prinzen sowie sein höfliches und freundliches Benehmen, wodurch er jeden für sich einnahm - nicht nur den zukünftigen Schwiegervater und die Regenten, deren Höfe er besuchte, sondern auch die Kinder auf den Straßen von Straßburg, die ihn mit Freudens-Bezeugungen gegrüßt haben sollen. Er war fleißig und gewissenhaft in allem, was er tat. Das wurde am Ende sein Verhängnis, weil er nach einer durchwachten Nacht am nächsten Morgen noch nach seinen Truppen sehen wollte. Am Ende ist es nicht der Held, der aus dieser Biographie hervortritt, sondern der freundliche, gut erzogene, fleißige und fromme August Friedrich, dessen Lebenswandel vorbildhaft auf das Publikum wirken sollte.

Der Lebenslauf ist nur ein Teil des Beerdigungszeremoniells, denn auch die Predigten und Beileidsbezeugungen tragen zur Würdigung des Toten und zum Trost der Überlebenden bei und geben die Lebensumstände des Prinzen wieder. Am 25. September 1676, elf Tage vor der Beisetzung wurde in der Schlosskirche zu Bevern, der Residenz von Ferdinand Albrecht, dem jüngsten Bruder des Vaters, eine Trostpredigt gehalten.[7] Es war die erste einer Reihe von Trauerpredigten und handelt vom Leben im Diesseits. Der Hofprediger Samuel Baldovius (1646-1720) sprach dabei über schlechtes und richtiges Benehmen eines Militärs und betonte in diesem Zusammenhang das tadellose Verhalten des Gefallenen. Die eigentliche Leichenpredigt, in der Sammlung an erster Stelle eingebunden, hielt am Tag der Beisetzung (dem 6. Oktober 1676) Brandanus Daetrius (1607-1688), Oberhofprediger am Wolfenbütteler Hof und Abt von Riddagshausen.[8] Er hatte in seinen Ämtern als Superintendent in Braunschweig und später als Hofprediger schon viele Leichenpredigten gehalten, aber noch nie eine für einen gefallenen Offizier.[9] In seiner Predigt stellte er nicht das Leben auf Erden heraus, sondern das ewige Leben im Himmel, das der Geehrte jetzt angetreten hatte. Am darauf folgenden Sonntag hielt Andreas Overbeck (1628-1686), ebenfalls Hofprediger in Wolfenbüttel, eine Gedächtnispredigt für August Friedrich wie auch für dessen kurz zuvor verstorbene Großmutter Sophia Elisabeth, geb. Herzogin von Mecklenburg-Güstrow, deren Leichnam am 5. Oktober beigesetzt worden war.[10]

Die Beileidsbezeugungen kamen von nah und fern und wurden im Druck den Predigten beigefügt. Auch sie geben ein Bild von der Welt, in der sich der Prinz und seine Familie bewegten. Direkt nach dem Lebenslauf folgen die Epicedien von verwandten und bekannten Adligen und Hofdienern.[11] Ein weiterer Epicedienteil enthält eine Sammlung von lateinischen und deutschen Versen des Lehrkörpers der Universität Helmstedt sowie eine dort gehaltene Akademische Trauerrede.[12] Aus dem entfernten Straßburg, wo der Prinz zwei Jahre studiert hatte, kamen ebenfalls Beileidsbezeugungen.[13] Mit dem Hof verbundene Pfarrer, Rektoren sowie der Wolfenbütteler Kanzler und Dichter Gottfried Wilhelm Sacer steuerten ebenfalls Trauergedichte bei.[14] Die Beileidsbekundungen der Stadt Braunschweig fielen dagegen marginal aus. Die Stadt war fünf Jahre zuvor von Vater und Onkel des Verstorbenen eingenommen worden und konnte den Verlust ihrer Unabhängigkeit nur schwer verkraften. Viele der Beiträge reflektieren über das Leben des Geehrten und mischen ihr Lob mit der Trauer über dessen frühen Tod.

In allen Teilen der Sammlung zeigt sich ein tiefes Verständnis für den Schmerz der Eltern über den Verlust eines geliebten Kindes. Es wird mehrmals erwähnt, dass Anton Ulrich und Elisabeth Juliane bereits mehrere Kinder im Säuglingsalter infolge gravierender Krankheiten verloren hatten, und wie stark dieser zusätzliche Verlust die Eltern treffen musste.[15]

Nach dem Tagebuch der Mutter zu urteilen, bedurfte sie dieses Trostes sehr. Als Ende August 1676 die Botschaften von der Front kamen, dass der junge Prinz in der Schlacht um Philippsburg schwer verwundet worden war, schrieb Elisabeth Juliane am 23. August in ihr Tagebuch (August Friedrich war schon am Tag zuvor gestorben, diese Nachricht jedoch noch nicht in Wolfenbüttel angekommen): Ach! wann ein Gläubiger schon an die Pfortten des Todes gekommen und hatt schon einem Fuß Ins Grab, so führet ihn doch die liebe Gottes wieder häraus, selbige Ist unßer Zuflucht, Ehre, Hülf und Trost. Diese Hoffnung bestätigte sich leider nicht. Am 25. August, drei Tage nachdem der Sohn seinen Wunden erlegen war, heißt es im Tagebuch der Mutter dann: Ach die liebe und gütte Gottes ist deine Häbamme gewesen, und hat dich aus Mutterleibe gezogen. Die Liebe Gottes wahr deine Erste Decke, deine Erste Erquickung, dein Erstes batt, die Milch die du geßogen hast, wahr wol die Liebe und Gütte Gottes, du schliefest und ruhetest in der Liebe Gottes.[16]

Das Funeralwerk auf August Friedrich von Braunschweig-Wolfenbüttel zeigt eine Beerdigungstradition, die öffentliches mit privatem Gedenken verbindet. Biographische Informationen über den Geehrten werden nicht nur im Lebenslauf präsentiert, sondern finden sich auch in Gedächtnispredigten und Epicedien. Jede Trauerschrift spricht auf diese Weise die Hinterbliebenen direkt an. Daran wird deutlich, dass die Texte, neben der Huldigung des Verstorbenen, insbesondere dem Trost der Hinterbliebenen dienten und ihnen in Zeiten der Trauer Hoffnung zusprechen sollten.

 

Prof. Dr. CORNELIA NIEKUS MOORE ist emeritierte Professorin für deutsche und niederländische Sprache an der University of Hawaii, Mānoa (USA).

 

Bestand: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Signatur: Gn 4° Sammelbd. 12 (1)-(7)

 

Anmerkungen:

[1] Von Magdalena Krause wird z.B. berichtet, dass sie 25-mal ganz ausgeplündert wurde. Siehe Johann Cucuel, Die Geistliche Silber-Läuterung [...], Stuttgart 1665 (VD17 7:696587H; Leichenpredigt für Magdalena Krause [1604-1665]), Digitalisat der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, PURL (Werk): http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN793006384 (Zugriff: 06.07.2011).

[2] Zu konkreten Fallbeispielen und Sekundärliteratur vgl. die in dieser Artikelserie bereits publizierten Beiträge: Birthe zur Nieden, Maria Dumradius, geb. Gerschow (1599-1643). Mit Schimpff und Schaden in dem verfallenen Kahten verlassen – eine Pfarrersfrau im Dreißigjährigen Krieg, in: Leben in Leichenpredigten 10/2010, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/maria-dumradius-geb-gerschow-1599-1643.html (Zugriff: 06.07.2011); sowie Dies., Johann Bonifacius Reuter (1624-1690). Aufs greulichste tractieret – Gewalterfahrungen im Dreißigjährigen Krieg, in: Leben in Leichenpredigten 01/2011, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/johann-bonifacius-reuter-1624-1690.html (Zugriff: 06.07.2011).

[3] Eva Bender, Carl Graf von Kunowitz (1674-1698). Die Beliebung zum Krieg – Die treibende Motivation junger Adligen für den Militärdienst, in: Leben in Leichenpredigten 11/2009, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/carl-graf-von-kunowitz-1674-1698.html (Zugriff: 06.07.2011).

[4] Marion Kobelt-Groch, Johann Aegidius Böttiger (1613-1672). Wie aus dem beschlossenen frölichen Tauff-begängnis eine hochtraurige LeichProcession worden – Leichenpredigten für ungetauft verstorbene Kinder, in: Leben in Leichenpredigten 04/2011, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/johann-aegidius-boettiger-1613-1672.html (Zugriff: 06.07.2011).

[5] Brandanus Daetrius, Himlische Hochzeit-Freude und Ehren-Schmuck [...], Wolfenbüttel [1677] (VD17 1:023361Q), Digitalisat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (im Folgenden HAB Wolfenbüttel), URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-1s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011). Ich danke der Herzog August Bibliothek für ihre Hilfe.

[6] Sophia Dorothea (1666-1726) heiratete schließlich in Hannover ihren Cousin, Herzog Georg (I.) Ludwig von Braunschweig-Lüneburg, den späteren Kurfürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel und ab 1714 als Georg I. König von Großbritannien.

[7] Samuel Baldovius, Trauer und Freudenfahne [...], Wolfenbüttel 1676 (VD17 1:023366C), Digitalisat der HAB Wolfenbüttel, URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-3s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011).

[8] Siehe Daetrius, Himlische Hochzeit-Freude (wie Anm. 5).

[9] Cornelia Niekus Moore, Patterned Lives. The Lutheran Funeral Biography in Early Modern Germany, Wiesbaden 2006, S. 197-205.

[10] Sophia Elisabeth, geb. Herzogin zu Mecklenburg-Güstrow (1613-1676), war die Stiefmutter des Vaters und seiner Geschwister. Sie hatte als dritte Frau Herzog Augusts II. (der Jüngere) von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel die vier Kinder aus der zweiten Ehe liebevoll erzogen. Die vielen Singspiele, die sie zusammen mit dem jungen Anton Ulrich verfasste und aufführen ließ, zeugen noch heute davon, wie umfassend diese Erziehung war.

[11] Siehe Daetrius, Himlische Hochzeit-Freude (wie Anm. 5), S. 147f.

[12] Die Akademische Trauerrede hielt Antonius Albertus Imhoff: Oratio Divae Memoriae [...], o.O. 1676 (VD17 23:320883P), Digitalisat der HAB Wolfenbüttel, URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-6s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011). Zur Geschichte der Universität siehe Jens Bruning/Ulrike Gleixner (Hg.), Das Athen der Welfen. Die Reformuniversität Helmstedt 1576-1810, Wolfenbüttel 2010.

[13] Ulricus Obrechtus, Laudatio Funebris Serenissimi Principis Ac Domini Domini Augusti Friderici Dvcis Brvnsvicensis Et Lunebvrgensis etc. [...], Straßburg o.J. (VD17 23:231736D), Digitalisat der HAB Wolfenbüttel, URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-4s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011); und die Epicediensammlung [Programma academicum und Epicedien] der Lehrkörpers der Universität Straßburg unter dem Titel "Justa Funebria", Digitalisat der HAB Wolfenbüttel, URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-5s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011).

[14] Kollektivverfasser, Ehren und Gedächtnüß Seule [...], [Wolfenbüttel] 1676 (VD17 23:320897A), Digitalisat der HAB Wolfenbüttel, URL: http://diglib.hab.de/drucke/gn-4f-sbd-12-7s/start.htm (Zugriff: 06.07.2011). Von Gottfried Wilhelm Sacer (1635-1699) stammt die anonym veröffentlichte Poetik-Satire: Reime dich oder ich fresse dich, Nordhausen 1673; zu Sacer siehe Dietrich Merzbacher, Gottfried Wilhelm Sacer, in: Braunschweigisches Biographisches Lexikon, hg. von Horst-Rüdiger Jarck, Braunschweig 2006, S. 601.

[15] Eine sehr schöne Beileidsbezeugung schickte die Freundin der Eltern, Gräfin Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt, geb. Gräfin von Barby-Mühlingen: "Traur- und Trost-Lied in Person der Hochbetrübten Fürstlichen Frau Mutter zu Deroselben erquicklichen Trost entworffen von Einer Hoch-Gräflichen Person". Siehe Daetrius, Himlische Hochzeit-Freude (wie Anm. 5), S. 147f.

[16] Das Tagebuch ist heute Teil der ehemaligen Gandersheimer Bestände in der Bibliothek des Predigerseminars Braunschweig.

 

Zitierweise: Cornelia Niekus Moore, August Friedrich Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (1657-1676). Trauer um den Gefallenen – Die Leichenpredigt als Trost, in: Leben in Leichenpredigten 08/2011, hg. von der Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg, Online-Ausgabe: <http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/august-friedrich-herzog-von-braunschweig-wolfenbuettel-1657-1676.html>

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